1.8 Anmelde- und Aufnahmeverfahren

Aufgenommen werden Kinder von 2,75 bis 6 Jahren. Wegen des Aufnahmeverfahrens verweisen wir auf die alljährliche öffentliche Bekanntmachung in der örtlichen Presse. Sie teilt die direkten Anmeldetage mit. Auch danach werden noch Anmeldungen entgegen genommen, können aber bei voller Belegung erst zum nächsten Kindergartenjahr bzw. bei frei werden eines Kindergartenplatzes berücksichtigt werden.

Die Aufnahme erfolgt nach schriftlicher Anmeldung bei der Kindergartenleitung. Sie hält Formulare dafür bereit, die bei der schriftlichen Zusage eines Kindergartenplatzes an die Erziehungsberechtigten ausgegeben werden (Betreuungsvertrag).

Nach Anmeldeschluss zum neuen Kindergartenjahr werden die, durch Abgang der schulpflichtigen Kinder oder aus sonstigen Gründen frei werdenden Plätze, durch die neu angemeldeten Kinder ersetzt. Die Reihenfolge wird durch das Lebensalter der Kinder festgelegt. Kinder, die keinen Kindergartenplatz bekommen haben, bleiben auf der Anmeldeliste stehen. Wird ein Platz frei, werden die Erziehungsberechtigten des jeweils ältesten Kindes auf dieser Liste benachrichtigt. Eltern, die ihr Kind in mehreren Kindergärten angemeldet haben, dürfen es nicht versäumen, bei Zusage in einer Einrichtung, die Anmeldung in dem anderen Kindergarten zurückzuziehen. Vielleicht wartet bereits ein anderes Kind auf diesen frei werdenden Platz.

Mit der Anmeldung anerkennen die Erziehungsberechtigten die Satzung über die Benutzung des Kindergartens, die Erziehungsziele des Kindergartens sowie die entsprechende Gebührensatzung.

Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten vorkommen, dürfen den Kindergarten nur besuchen, wenn eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegt. Der reguläre Aufnahmetermin ist der 1. September oder der 1. des jeweiligen Monats, ausgenommen die Monate Juni und Juli.

Bei dem Aufnahmeverfahren hält sich die Leitung des Kindergartens an die Satzung des Trägers.

Nach Anmeldeschluss erhalten die Erziehungsberechtigten eine schriftliche Zu- oder Absage des Kindergartenplatzes. Wenn sie eine Zusage bekommen, laden wir die Eltern zu einem Informationsabend und zur ersten Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Gruppenerziehern ein. Gleichzeitig bieten wir zu diesem Zeitpunkt einen Schnuppertag für die neuen Kinder an. Die Erziehungsberechtigten bekommen dann alle Unterlagen, die für die endgültige Aufnahme des Kindes in unserer Einrichtung erforderlich sind. Bis zum Aufnahmetag müssen alle ausgehändigten Formulare ausgefüllt und unterschrieben vorliegen. Abmeldungen sind nur zum Schluss eines Kalendermonats möglich. Sie sind zwei Wochen vor Monatsende der Kindergartenleitung schriftlich mitzuteilen (Formulare gibt es bei der Leitung). Bei Versäumnis der Kündigungsfrist wird der Folgemonat noch berechnet. Auch Kinder, die den Kindergarten zwecks Einschulung verlassen, bedürfen einer schriftlichen Abmeldung. Sofern Kinder über einen längeren Zeitraum (ab 4 Wochen) ohne Entschuldigung oder Begründung dem Besuch des Kindergartens fernbleiben, können sie durch schriftliche Erklärung gegenüber den Erziehungsberechtigten vom weiteren Besuch ausgeschlossen werden. Das Gleiche gilt bei mehrmals nicht ordnungsgemäß bezahlten Gebühren.

Änderungen der Buchungszeiten sind bis zwei Wochen zum Monatsende schriftlich mitzuteilen und können maximal vier mal im Jahr vorgenommen werden (entsprechende Formulare sind bei der Leiterin des Kindergartens erhältlich). Zudem kann beim Amt für Jugend und Familie ein Antrag auf Übernahme der Kindergartengebühren gestellt werden. Vorschulkinder erhalten vom Freistaat Bayern automatisch für ein Jahr einen Kostenzuschuss bis zu 100,00 € monatlich.

 

1.8.1 Anmelde und Aufnahmeverfahren für einen Integrationsplatz

Zu den Regelkindern können derzeit bis zu fünf Kinder mit erhöhtem heilpädagogischen Förderbedarf während eines Kindergartenjahres unseren Kindergarten besuchen. Das Anmelde- und Aufnahmeverfahren gestaltet sich wie bei den Regelkindern (siehe oben). Zudem müssen die Eltern, der Kinder mit erhöhtem Förderbedarf immer noch zusätzlich beim Bezirk Oberbayern einen Eingliederungshilfeantrag stellen. Dazu benötigen sie eine ärztliche Empfehlung. Der Träger, der Markt Au in der Hallertau, schloss zudem eine Leistungsvereinbarung von 50 Fachdienststunden mit dem Bezirk Oberbayern und der Lernpraxis Au ab.

Zudem laden wir die Eltern nach der Voranmeldung zu einem ausführlichen Aufnahme- und Anamnesegespräch ein. Nach Vorlage eines ärztlichen Attestes und dem Antrag beim Bezirk Oberbayern zur Kostenübernahme der heilpädagogischen Betreuung sind die Eltern mit ihrem Kind vor dem Kindergartenstart herzlich zu mehrerern Schnuppertagen eingeladen. Dabei werden nicht nur erste Kontakte zum Kind geknüpft (gegenseitiges Kennenlernen), sondern auch noch etwaige Fragen zur Organisation und pädagogischen Betreuung geklärt. Erst dann erhalten die Eltern eine endgültige Zusage und einen Betreuungsvertrag. Das Kind startet seinen Kindergartenbesuch mit einer sonaften Woche von zwei bis vier Stunden täglich.