4.2.5 Starke Kinder

 

Kognitive Kompetenz

Jedes Kind gibt es nur einmal. Nicht nur wegen seines Körperbaues und Aussehens, sondern auch wegen seiner Persönlichkeitsmerkmale. Das eine Kind ist manchmal tollkühn und sorglos, das andere eher unsicher und ängstlich. Ein drittes ist sehr neugierig und außerordentlich selbständig, ein viertes reagiert sehr gefühlsbetont auf fremde Situationen und ist sehr aufmerksam, wenn es Aufgaben löst.

Auch Verschiedenartigkeiten im Denken und Lernen, in Gedächtnisleistungen und beim Sprechen und hinsichtlich der Intelligenz machen Unterscheidungen möglich. Je mehr ein Kind gesehen und gehört hat, desto mehr will es sehen und hören. Die Neugier ist eine ganz bedeutende Voraussetzung für menschliches Lernen.

Nach Jean Piaget ist Denken nur dann möglich, wenn der Mensch fähig ist, sich Dinge, Situationen und Handlungen geistig vorzustellen. Denken ein Kinderspiel? Im Spiel lernen Kinder spielerisch den Umgang mit Sprache, Zahlen, Farben und Formen. Learning by doing:

Im Spiel begreift das Kind durch greifen, ausprobieren, erfinden, zählen, Muster legen, hinzufügen, wegnehmen, unterscheiden, vergleichen und vor allem durch das Benennen, das Sprechen.

Denkentwicklung und Sprachentwicklung sind eng miteinander verknüpft. Die Sprache ist das Werkzeug, mit dessen Hilfe man Gedanken mitteilen kann. Umgekehrt heißt das, dass Gedanken, ausgesprochen oder unausgesprochen, über Sprache formuliert werden.

 

Zur kognitiven Kompetenz gehören:

  • Beobachtungsfähigkeit Kognitiv
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Merkfähigkeit
  • Kombinationsfähigkeit
  • Phantasie und Kreativität
  • Erkennen von Zusammenhängen

 

Kognitive Förderung durch:

  • Farbspiele
  • Formauffassungsspiele
  • Sprachspiele
  • Geschicklichkeitsspiele
  • Vorschulprogramme
  • Verkehrserziehung
  • Natur- und Sachbegegnungen
  • Experimente
  • Zahlen- und Mengenspiele
  • Konstruktionsspiele
  • Lern- und Gedächtnisspiele